Garderobenpflicht:

Aufgrund der Maßgaben der Versammlungsstättenverordnung ist es nicht zulässig, Oberbekleidungsstücke wie Mäntel, Anoraks usw. aber auch große Taschen, Rucksäcke, die dann ggf. im Saal über die Stuhlrückenlehnen gehängt, bzw. unter den Sitz geschoben werden, in den Veranstaltungsraum mitzunehmen.

Bitte lassen die Bekleidungsstücke im Fahrzeug oder geben sie diese in der bewachten Garderobe gegen eine Versicherungsgebühr von 1 EURO ab.


  

Samstag, 1. Februar 2020, 19:30 Uhr

 

Rolf Miller

 Eintritt: 18.- / 23.- / 25.- EURO zuzüglich jeweils 2,50 € Gebühr

Kabarett der Spitzenklasse:

"OBACHT MILLER" -

SE RETURN OF SE NORMAL ONE

 

Programm:

 

Hier ist der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer und bleibt genauso anders: Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. "Me, myself and I!" - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht:

 

OBACHT MILLER - das neue Programm von Rolf Miller.


Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken ... Ball flach halten, kein Problem ... ganz ruhig, alles schlimmer äh ... wie sich's gehört..." wie immer weiß Miller nicht, was er sagt und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme? Eben! Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.


Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: Garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings. Lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte.


 

Sonntag, 8. März 2020, 19:30 Uhr

 

Erwin Pelzig

(alias Frank-Markus Barwasser)

 

Diese Veranstaltung ist ausreserviert.

Kabarett der Spitzenklasse:

"Weg von hier"

 

Das aktuelle Bühnenprogramm von Frank-Markus Barwasser


"Weg von hier" - unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm auf Deutschlands Bühnen. "Weg von hier" sind aber auch die Worte, mit denen  viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in "Weg von hier" durch das Chaos unseres Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.


Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück "Alkaid", welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich im Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig "Vorne ist verdammt weit weg" in den deutschen Kinos.

Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow "Pelzig hält sich" zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung "Neues aus der Anstalt".


Nach "Pelzig stellt sich" ist "Weg von hier" Barwassers achtes Kabarett-Solo

 


 

Freitag, 17. April 2020, 19:30 Uhr

 

Max Uthoff

Eintritt: 18.- / 22.- / 24.- EURO zuzüglich jeweils 2,50 € Gebühr 

 

Kabarett: "Moskauer Hunde"

 

Programm:

 

Die titelgebenden "Moskauer Hunde" - zu hunderten herumstreunde Vierbeiner, die sich von ihren einstigen Herrchen emanzipiert haben - tauchen nur im Epilog auf. Eines der vielen Sinnbilder des Programms, das genauso gut "Regalmeterweise Katzenfutter" oder "Vom Irrsinn lackierter Stoßstangen" hätte heißen können. Es ist kein Programm der schnellen Pointen, aber eben auch kein Programm der kurzlebigen Belustigungen. Max Uthoff versucht sich an einer nachdenklichen und unterhaltsamen Zeitdiagnose - die ihm in weiten Teilen des Programms gelingt.

"Dass die Welt zusammenrückt", das war doch das Versprechen der neuen Medien - oder ?

Manchmal klappt's auch. Manchmal klappt's, wenn Sie sich zum Beispiel ins Netz begeben auf der Suche nach Ihrer eigenen Meinung. Und dann chatten Sie mit einem 23-jährigen Studenten aus Nordkorea und dann schreibt der Ihnen, dass er fest davon überzeugt ist, dass Merkel diese Flüchtlinge absichtlich ins Land geholt hat, im Auftrag der Amerikaner, um Deutschland dem Untergang entgegenzubringen. Und wenn dann einer 8.700 Kilometer weit genauso ein borniertes Arschloch ist, wie der Typ im zweiten Stock, dann wächst die Welt ein ganz kleines Stück zusammen.

 


Freitag, 22. Mai 2020, 19:30 Uhr

 

Django Asül

Eintritt: 18.- / 22.- / 24.- EURO zuzüglich 2,50 € Gebühr 

 

Kabarett: "Offenes Visier"

 

Programm:

 

Kaum ist das Visier offen, hat Django Asül urplötzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Raus aus der Filterblase, rein in den Weitwinkel. Und vor allem: Raus in die weite Welt. Django Asül treibt sich herum von Marseille über Malta bis in den Nahen Osten. Und schon hagelt es Erkenntnisse auf die drängendsten Fragen: Wieso ist Malta das ideale EU-Land? Ist der Klimawandel eine Gefahr oder doch eher die Lösung wofür auch immer? Oder gilt das eher für die Digitalisierung? Und: Ist der Einzelne in der Gesellschaft tatsächlich ersetzlich oder eher entsetzlich? Denn mit offenem Visier sieht man nicht so sehr sich selbst, aber umso mehr andere und anderes. Ganz gegen den Trend ignoriert Django Asül die Selbstoptimierung und setzt auf Fremdoptimierung. Dabei lernt er vor allem Verständnis und Verständigung und wird so zum Mediator zwischen den Fronten. - Wie das alles funktioniert? Ganz einfach: Django zahlt sich selber ein Grundeinkommen - und ist damit seiner Zeit weit voraus. Diese Programm ist daher ein Muss für alle, die den Weitblick nach innen und nach außen haben.


 


Freitag, 19. Juni 2020, 19:30 Uhr

 

Martin Frank 

Diese Veranstaltung ist ausreserviert!

 

 

Kabarett der Spitzenklasse:

"Es kommt wie's kommt!"

 

Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Debütprogramm "Alles ein bisschen anders" präsentiert Martin Frank, der 25-jährige Shootingstar (BR) der bayerischen Kabarettszene sein neues Soloprogramm  "Es kommt wie's kommt". Und zwar so frech wie direkt, so bodenständig wie musikalisch und extrem lustig. Oder kurz: Martineske Comedy gespickt mit tollen Opernarien.


Der Bayerische Rundfunk bezeichnet den in Niederbayern aufgewachsenen Martin Frank als "unbandige Rampensau", die Süddeutsche Zeitung als "großes Nachwuchstalent". Kein Wunder, dass Monika Gruber in seit 2015 regelmäßig als "Zivi" zur Verstärkung auf die Bühne holt.


Aber er kann's auch allein: Bühne, Mikrofon, eine ausgebildete Stimme, eine große Leidenschaft für klassische Musik, mehr braucht der in Niederbayern geborene Komiker nicht um seine Zuschauer köstlich zu unterhalten. Also ein bisschen Publikum wäre schon auch noch schön. "Es kommt dann eh wie's kommt und was nicht kommt, braucht's auch nicht!" meint Martin und los geht's, mitten aus dem Leben gegriffen, ein bisschen autobiografisch mit kritischem Blick auf die derzeitige Gesellschaft.


Da hat sicher der junge Martin schon so manches Mal überlegt, ob er sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Straße trauen darf? Wie geht so eine Karriere dann weiter, wenn schleimtechnisch nicht mit Schnecken mithalten kann? "Wurscht sei dir nichts, egal doch vieles". Dieser Satz aus einem Glückskeks hat ihm schon oft den Tag gerettet und diesen will er auch seinen Gästen mit auf den Weg geben.


Zum Glück haben einige Musikhochschulen seine Bewerbung abgelehnt. So bleibt er den großen Opernhäusern fern und beansprucht die Ohren seiner Zuhörer in den Kleinkunstbühnen.

 


 Programm im Herbst 2020

 Vorverkaufsbeginn voraussichtlich Mitte Juni 2020


 

Mittwoch, 23.09.2020, 19:30 Uhr

 

Luise Kinseher

 

Foto: Martina Bogdhan

 

Kabarett: "MAMMA MIA BAVARIA"

 "Wer mit Bayern klar kommt, kann auch Europa!

 

Das neue Kabarettprogramm von Luise Kinseher beschäftigt sich mit einer Frage von globalem Ausmaß: Welche Bedeutung hat Bayern vom Weltraum aus betrachtet? Und welche Bedeutung hat das für die Welt? Bayern passt gerade mal auf einen moosgrünen Bierdeckel, der bei Google Earth schon mit drei Klicks im tiefen Einheitsblau des Planeten verschwindet. Die Bayern selbst sind dabei nichts weiter als ein exorbitant kleiner Teil des parasitären Menschbefalls unter dem die Erde seit 15 Millionen Jahren leidet und man müsste schon in ein Mikroskop von immensem Ausmaß blicken, um irgendetwas anderes dabei zu entdecken.

 

Luise Kinseher, bekannt als Mama Bavaria vom Nockherberg, kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat sich für ihr aktuelles Kabarettsolo in ein weit entferntes, extraterrestrisches Observatorium inmitten ihres großen Herzens zurückgezogen und das mal an und für sich global betrachtet: Wie wirkt sich das bayerische Mantra "Mia san mia" eigentlich auf eine Schafherde in Neuseeland aus? Stimmt es wirklich, dass bei jeder bayerischen Fahnenweihe im indischen Ozean ein Matrose stirbt? Und ist es wahr, dass in China eher ein Sack Reis umfällt, als dass ein Franke einen Maßkrug ext? Kommt der Islam aus der Yucca-Palme oder fürchten wir uns vor Hirngespinsten? Hat sich deshalb der Bayer seine "Heimat" nur ausgedacht? Wie denkt die letzte Nonne Bayerns darüber und was hat die Schützenliesel damit zu tun?

 

Mamma Mia Bavaria! Heimat ist da, wo es besonders weh tut!

 

 


 

Samstag, 3. Oktober 2020, 19:30 Uhr

 

Dreiviertelblut

 

 

Konzert: "Diskothek Maria Elend"

 

Diskothek "Maria Elend" bedeutet: Die Liebe zu echter, handgemachter Musik inmitten des Strudels, und der bezaubernde Widerspruch, ausgerechnet im lebensfrohen Feiern Spiritualität, Demut, Empathie und Hoffnung empfinden zu können.

Programm:

 

Kurios-krude Geschichten über das Leben, den Tod und alles, was dazwischen liegt, sind die Spezialität von Dreiviertelblut - und natürlich, Sie musikalisch und poetisch zu beflügeln.

Die sieben  Musiker zeigen das philosophische Spiegelbild ihrer Stimmung im Jahr 2019 und laden dazu ein in die Diskothek Maria Elend. Der Titel ist ein tragikomisches Brennglas: Er klingt nostalgisch, ein bisschen unzeigtgemäß und meint doch den Geist unserer Zeit, das, was sie ausmacht und das, was ihr fehlt.

 

Elf Geschichten, elf Stücke voller Ehrlichkeit.

 


 

Freitag, 09. Oktober 2020, 19:30 Uhr

 

Lizzy Aumeier

 

 

Kabarett: "Wie jetzt?"

 Programm:

 

WIE JETZT...? heißt das neue Programm der preisgekrönten Kabarettistin Lizzy Aumeier. Sie ist Trägerin des Deutschen Kabarettpreises 2010 und des Bayerischen Kabarettpreises 2012.

Wieder einmal dreht sich alles um denallgemeinen Wahnsinn der Welt, insbesondere der unseren! Die Politik bekommen bei Lizzy Aumeiers Programmen einen immer höheren Stellenwert und natürlich gehörig Kritik ab. Alles ist im Wechsel! Nicht zuletzt sie selber! So wird in bewährter und liebgewonnener Manier ... (warum heißt das eigentlich nicht "Fraunier") ... das Leben durchleuchtet und hinterfragt. - Wie jetzt...? Wo bleibt die Musik? Natürlich nicht auf der Strecke. Zusammen mit der phantastischen Svetlana Klimova an der Violine und am Klavier, Lizzy Aumeier am Kontrabass, wird es wieder ein Crossover durch die Genres geben. Lassen Sie sich überraschen!

 


 

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:30 Uhr

 

 

Cubaboarische Tradicional

 

 

"Cubaboarische Tradicional" - Eine musikalische Reise nach Kuba

 

Fünf Musiker, Freunde und Mitberünder der bekannten Kultband "Die Cubaboarischen" setzen ihre Tradition in neuer Besetzung als "Cubaboarische Tradicional" fort.

 

Musikalisch in beiden Kulturen zu Hause bringen die Weltmusiker Andreas Meixner, Michael Mayer, Hans Förg, Sepp Rottmayr und Markus Wallner auf einzigartige und bewährte Weise Rhythmus und Lebensfreude pur auf die Bühne. Sänger Hans Leiter und Omar Belmonte, Latin-Percussionist der Spitzenklasse, komplettieren die einzigartige Musikgruppe.

Gekonnt vereinen die sieben Männer die traditionsreichen alpenländischen und kubanisch-lateinamerikanischen Klangwelten auf wunderbare Art. Tuba und Tres cubano, Che Guevara und Jennerwein, Karibik und Tegernsee, Boarischer und Cha Cha Cha, Landler und Son. Dazu der kräftige Hauch von Rum, Zigarren und Lederhosen.

Die Musik lädt ein zum Träumen, Lachen und Tanzen. Sie Sing- und Spielfreude der Musiker, der stimmige fließende Wechsel zwischen den Rhythmen und zahlreichen Instrumenten auf der Bühne ist einfach mitreißend.

Lassen Sie sich mitnehmen auf diese herrlich und unvergessliche musikalische Reise.

Auf geht's! "Heit gibt's a Rehragout"!

 

 


 

Sonntag, 22. November 2020, 19:30 Uhr

 

Pasadena Roof Orchestra

 

 


 

50-Jahre-Jubiläum-Tournee

 

Das legendäre Pasadena Roof Orchestra feiert 2019 sein 50-jähriges Jubiläum. Seit dem ersten Konzert im Jahre 1970 hat dieses wunderbare in England beheimatete Swingorchester umjubelte Welttournee gespielt und wurde, ganz britisch, auf von der Queen höchst persönlich eingeladen. Das klassische Repertoire der 20er und 30er Jahre wird weltweit von keinem Ensemble so authentisch und geschmackvoll dargeboten. Wenn die elf Musiker die Bühne betreten, egal in welchem Konzertsaal auf dem Globus, lautet das Motto: "It's Swing Time".


Das Orchester präsentiert ein unschlagbares Live-Konzert in Theatern in ganz Europa mit Liedern von George Gershwin, Cole Porter, Irving Berlin und Orchestrierungen von Duke Ellington, Ray Noble, Fletcher Henderson, Fred Astaire, Bing Crosby und Al Bowlly.

Ein Kritiker bezeichnete die Auffühung mit "Unschlagbar, reiner Champagner!"

 


 

 

Freitag, 11. Dezember 2020, 19:30 Uhr

 

Couplet-AG

 

 

 Musikkabarett:

"DAS BESTE - 25 Jahre Couplet-AG"

 Die Couplet-ArterhaltungsGesellschaft

 

Volkssänger, Komiker, Varieté und Kabarett, Brettl-Lieder und Couplets bevölkerten um die Jahrhundertwende die Wirtshäuser und Bühnen von München, Berlin und Wien. Musikalische Kommentare zum Zeitgeschehen standen dort ungebrochen neben ungehemmter Belustigung. Die große Politik diente ebenso als Zielscheibe wie der kleinbürgerliche Alltag. Namen wie Papa Geis, Weiß Ferdl und Karl Valentin erinnern an diese Blütezeit des Couplets. Volksnahe Unterhaltung auf hohem künstlerischen Niveau.

 

Längst vergangen schien dieses Kapitel bayerischer Kulturgeschichte, bis im Jahr 1993 "Die Couplet-ArterhaltungsGesellschaft" (kurz: Die Couplet-AG) die totgesagte Tradition der Münchner Volkssänger wieder aufgriff und die Liedform des Couplets mit neuem Leben erfüllte.

Mit ihrer unverwechselbaren Art gelang es der Couplet-AG diese musikalisch-kulturelle Nische in der süddeutschen Kabarettlandschaft neu zu besetzen. Ihr Markenzeichen: Pointierte Kabarettszenen im rasanten Wechsel mit spritzigen Gesangseinlagen. Die bissig-satirischen Texte von Jürgen Kirner zusammen mit den kraftvollen, eingängigen Melodien von Bernhard Gruber bilden dabei das ideale Transportmittel für zeitkritische Hinterfotzigkeiten. Nicht selten merkt der Lacher erst hinterher, dass er sich selbst belacht hat.

 

Schon seit Jahren zählt die Couplet-AG zu den bekanntesten und erfolgreichsten Musikkabarettgruppen Süddeutschlands, ausgezeichnet u. a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Bayerischen Poetentaler und dem Dialektpreis Bayern.

 

Viele ihrer Lieder haben sich zu "Klassikern" der bayerischen Musikszene entwickelt: "Geh peitsch mi", "A Glaserl Eigenurin", "An Dampfstrahler" oder die bayerische Fassung von Otto Reutters "Nehman S' an Alten" werden landauf und -ab begeistert gespielt und gesungen.

 

Die Volkssängerszene in Bayern erlebt derzeit eine neue Blütezeit - eine Entwicklung an der die Couplet-AG nicht unwesentlich beteiligt ist. Auch die von Jürgen Kirner im Jahr 2012 ins Leben gerufene Sendung "Brettl-Spitzen" im Bayerischen Fernsehen leistet dazu einen sehr großen Beitrag. Weit über 2.000 Auftritte der Couplet-AG zeigen, dass die Tradition der Münchner Volkssänger würdig weiterentwickelt und eine Epoche der bayerischen Kulturgeschichte erfolgreich der Vergessenheit entrissen werden konnte.

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