Garderobenpflicht:

Aufgrund der Maßgaben der Versammlungsstättenverordnung ist es nicht zulässig, Oberbekleidungsstücke wie Mäntel, Anoraks usw. aber auch große Taschen, Rucksäcke, die dann ggf. im Saal über die Stuhlrückenlehnen gehängt, bzw. unter den Sitz geschoben werden, in den Veranstaltungsraum mitzunehmen.

Bitte lassen die Bekleidungsstücke im Fahrzeug oder geben sie diese in der bewachten Garderobe gegen eine Versicherungsgebühr von 1 EURO ab.


Hinweis zur neuen Veranstaltungsgastronomie

unter dem Button "Gastronomie".


 

Sonntag, 15. September 2019, 16:00 Uhr

Einlass ab 15:30 Uhr

Eintritt: 10.- € zuzüglich 2,50 € Gebühr

Das Wiener Kaffeehaus

- Tischmöblierung -

 

Der Eintrittspreis beinhaltet eine Portion Kaffee und 1 Stück Kuchen in der Pause

 

 Mitwirkende Musiker des "Wiener Kaffehaus":

 

Maria Reiter             Akkordeon

Heinrich Klug            Violoncello

Florian Sonnleitner          Violine

 

Das Wiener Kaffeehaus ist eine Institution, die sich bis heute über alle Weltuntergänge hinwegretten konnte und in der Literatur, Lebensart, Kunst, Musik sich zu äußerst feinen Blüten kristallisierte.

Dort treffen sich Schauspieler, Schausteller, Schurken, Schornsteinfeger, schillernde Literaten, Musiker, verkannte Genies und ortsbekannte Persönlichkeiten.

Man sitzt beim Achterl Roten, beim kleinen Braunen oder einer üppigen Melange zusammen und debattiert nicht nur über die ausgesperrte Welt, sondern bedichtet und belacht sie auch, oder setzt sie gar in Töne. Man kann dort auch ganz ungestört die Zeitung studieren.

 

Beethoven, Schubert, Brahms, Chopin hatten übrigens eine ausgesprochene Schwäche für das Kaffeehaus.


Diese Schwäche teilen auch Florian Sonnleitner, langjähriger Konzertmeister des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Heinrich Klug, langjähriger Solocellist der Münchner Philharmoniker und Maria Reiter, die Akkordeonistin, die unentwegt zwischen München und Wien hin und her pendelt.


Die Musiker erfreuen Sie mit feurigen Zigeunerweisen von Lehar, Stücken von Beethoven, Johann Strauß, Fritz Kreisler, einem Ohrwurm von Satie, dem "Café" von Piazzolla, einer herzerwärmenden "Humoresque" von Sibelius und weiteren Schätzen.

 

 

 


Freitag, 27. September 2019, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 Eintritt: 16.- / 22.- / 24.- €  zuzüglich 2,50 € Gebühr

Knedl & Kraut

 Musik und Kabarett

"Bayerische Weltreise"

 

 

Nach ihrem Ausflug durch die hiesige Wirtshauskultur wollen Toni Bartl, Juri Lex und Andy Asang die Welt entdecken. Wie schon bei einer der Lieblingsnummern aus dem letzten Programm berichtet Andy in verschiedensten Sprachen und Dialekten von den bunten Erlebnissen und Eindrücken. Musikalisch begleitet wird er dabei von den virtuosen Musikern Juri und Toni. Der hat als herrlich phantasievoller Instrumentenbauer sein ohnehin schon vogelwildes Equipment nochmals aufgerüstet, um Andys Reiseeindrück authentisch und bildhaft auszuschmücken. Juri, der studierte Geiger und ehemalige Lehrer am Gymnasium horcht dabei sehr genau hin, damit auch jede Note exakt sitzt.

 

Bis nach China führt die "Bayerische Weltreise". Die Erzählungen aus dem Land des Lächelns haben Toni zu ganz besonderen Bauten inspiriert: Beim Klang des Autohupenklaviers fühlt man sich inmitten einer chinesischen Megacity. Dort Lädt an jeder Ecke ein Straßenimbiss mit originaler Wok-Geigenbegleitung zum Essen ein. Aber oh weh: "Do gibt's Pudlsuppn anstatt Nudlsuppn!" Dann doch lieber Spanien! Zum Sound der Käseschneide-Mandoline kann man den andalusischen Ziegenhirten direkt riechen.

Irgendwann kam aber doch ein bisschen Heimweh auf. Zurück in Oberbayern hat Andy den deutschen Schlager für sich entdeckt und überascht mit ganz eigenen frech-bayerischen Interpretationen seiner Lieblingslieder. Freilich wie man Knedl & Kraut kennt: So virtuos auf dem bunten Sammelsurium an Instrumenten, wie stimmgewaltig.

 

 

Videokostprobe:

https://www.bing.com/videos/search?q=Knedl+und+Kraut+-+youtube&&view=detail&mid=70E685ECA8D07F38D07F38D97470E685ECA8D07F38D974&&FORM=VRDGAR

 


Samstag, 5. Oktober 2019, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

Italia con Amore 2019

Das ITALO-POP-MUSICAL

mit den Top-Hits der letzten 40 Jahre

 Eintritt 16.- / 22.- / 24.- €  zuzüglich 2,50 Gebühr

Programm:

 

Lassen Sie sich für einen Abend nach Italien entführen und erleben Sie, was Schlager über die Liebesgeschichte von Romeo und Julia erzählen können.

In der OSTERIA AZZURRO sollen die Gäste - neben italienischen Köstlichkeiten - auch Kulturgenuss serviert bekommen. Doch leider haben die Küchenchefs (La Mamma) und ihr Sohn etwas unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sie ihre Gäste unterhalten wollen.

 

So treffen am Eröffnungsabend zwei ernsthafte Shakespeare- Schauspieler auf eine Life-Band, deren Steckepferd italienische Schlager der letzten 40 Jahre sind. Aber wie das so ist in Italien: Ein bisschen Improvisation, eine Prise Liebe und viel Herzblut machen das Unmögliche möglich. Mit viel Charme entsteht eine moderne Version von Romeo & Julia.

 

Verbringen Sie einen unterhaltsam-unvergesslicher Abend in der OSTERIA AZZURRO - in Begleitung von alten Bekannten wie Adriano Celentano, Al Bano & Romina Power, Gianna Nannini, Zucchero, Eros Ramazotti und vielen anderen mehr.

Überraschend wird aus den italienischen Gassenhauern der letzten Jahrzehnte ganz harmonisch Lebensfreude pur.

 

Vorgeschmack über einen Youtube-Link:

https://www.youtube.com/watch?v=rueHj7apdwg

Eine Michael-Tasche-Produktion (Buch und Regie)

 

 


 

Donnerstag, 21. November 2019, 19:30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

Günter Grünwald

Kabarett: "Definitiv vielleicht"

 Eintritt: 22.- / 24.-  zuzüglich 2,50 € Gebühr

Achtung: Die 1. Preiskategorie ist restlos ausverkauft!

 

Als ich vor einigen, ganz wenigen Jahren, die Einladung zu den Feierlichkeiten anlässlich meines 60. Geburtstages verschickte, um zu ermitteln, ob ich nach Auswertung def Rückmeldungen für das Fest die Saturnarena in Ingolstadt anmieten muss, oder ob das Nebenzimmer vom Schutterwirt reicht, bekam ich von einem Herrn, der bis zum Tag seiner Rückmeldung mein Freund war, folgende Antwort: "Mensch Günter, vielen Dank für die Einladung, ich komme definitiv vielleicht."

Da dachte ich, sollte Gott der Herr mir noch ein paar Jahre im Diesseits genehmigen und ich infolgedessen dazu in der Lage sein, noch ein weiteres Kabarettprogramm aus dem morastigen Erdboden zu stampfen, dann wird definitiv vielleicht das Programm "Definitiv vielleicht" heißen.

Nun, der Herr hatte entweder ein Einsehen, oder anderweitig zu tun, weshalb ich nun mit dem Programm "Definitiv vielleicht" für die nächsten Jahre auf Welttournee bin.

Ich denke, der Titel drückt den momentanen Zeitgeist des "sowohl als auch", des "sich alle Optionen offen halten", des "Warum soll ich einen Arzttermin absagen, die merken ja wenn ich nicht komme" auf das Vortrefflischste aus.

Deswegen haue ich mir selbst mir der Pranke auf die Schulter und sage: "Grünwald, gut gemacht, wieder mal den besten aller möglichen Titel gefunden." Es heißt zwar Eigenlob stinkt, aber das tut ein Pups ja auch und trotzdem ist er manchmal notwendig.

 

Herzlichst Ihr Günter Grünwald

(Nach Diktat definitiv vielleicht nach Hause gegangen)

 


 

Freitag, 22. November 2019, 19:30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

Han's Klaffl

Kabarett: "Nachschlag! Eh ich es vergesse..."

 Eintritt: 15.- / 20.-  zuzüglich 2,50 € Gebühr

 

Achtung: Die 1. Preiskategorie ist ausverkauft, in der

2. Preiskategorie stehen nur noch Einzelplätze

zur Verfügung.

 

Non scholae, sed vitae discimus, sagte Seneca und meinte damit, dass wir nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen. Han's  Klaffl, ehemaliger Lehrer und Staatskabarettist auf Lebenszeit, beweist in seinem vierten Programm: Seneca irrt. Und zwar gewaltig! Es gibt nämlich Menschen, die nicht nur für das Leben, sondern auch für die Schule lernen. Ja sogar nur für die Schule, weil Leben und Schule für sie identisch sind. Sie ahnen es: Es geht um Lehrer.

 

Wie kommt es, dass ein achtjähriger Schüler beschließt, Lehrer zu werden? Ist da in der Kindheit etwas ganz furchtbar schief gelaufen? Wird man Lehrer, weil man so gut werden will wie die eigenen guten Lehrer? Oder weil man es besser machen will als die eigenen schlechten Lehrer? Beides ist möglich, aber, so viel sei verraten, es gibt noch eine dritte Möglichkeit ... Und warum wird man zusätzlich auch noch Musiker, obwohl alle in der Familie ganz normal sind?

 

Han's Klaffl gibt jedoch nicht nur Einblick in seine eigene Schulzeit. Als pensionierter Pädagoge ist er sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung immer noch bewusst und berät Eltern und andere Erziehungsversuchende bei der Optimierung der Schullaufbahnen. Denn nur das Beste ist gut genug. Fragt sich nur: Für wen? Für das Kind? Für die Eltern? Für die Wirtschaft?

 

Auch im vierten Teil seiner zweiteiligen Trilogie häufen sich Fragen über Fragen. Manche sogar von philosophischer Tragweite. Sicher ist jedenfalls: Kan's Klaffl hat genug Material für einen Nachschlag! In so einem Lehrerleben passiert schließlich einiges, das erzählt, verarbeitet, beantwortet und hinterfragt werden will. Und es ist allerhöchste Zeit, eh er es vergisst ...


 

Freitag, 13. Dezember 2019, 19:30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

 

WELLKÜREN

 

Musikkabarett: "Abendlandler"

 Eintritt: 15.- / 22.- / 24.- € zuzüglich 2,50 € Gebühr

 

 

Programm der Wellküren:

 

Die selbsternannten Retter des Abendlandes sitzen jetzt im Reichstag. Versorgte Wut-Bürger haben sie da reingebrüllt. Und die Bayerische Staatsregierung verwandelt vorauseilend und aus panischer Angst vor dem drohenden Machtverlust die (Popu-)Liste der AFD in Realpolitik: Asylplan, Ankerzentren, Polizeiaufgabengesetz, Grenzpoliizei, Kreuzerlass ... Ja geht's noch blöder Herr ....?

 

Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA-Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt.

 

Kostprobe über einen youtube-Link:

 

https://www.youtube.com/watch?v=lbMl4nFVXro


 

Programm 2020

 

Vorverkaufsbeginn voraussichtlich

ab 15. November 2019

 

 

 


Samstag, 11. Januar 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

Salzburger Ballorchester

Neujahrskonzert unter dem Motto

"Ein Freund ein guter Freund"

 

 

Nach dem großen Erfolg des ersten Neujahrskonzerts im Bürgerhaus Putzbrunn veranstaltet "Kultur in Putzbrunn" wieder ein Neujahrskonzert.

Das Motto dieses Konzerts lautet "Ein Freund, ein guter Freund..."

 

Diese Zeile aus dem bekannten Schlager soll der Leitsatz sein, der durch das bunte Programm mit vielen bekannten Melodien aus der Walzer- und Operettenzeit führt.

Zweifelsohne braucht man im Leben gute Freunde, die mit einem durch Dick und Dünn gehen. Das wünscht das Salzburger Ballorchester mit seinen 4 Gesangssolisten den Bürgern von Putzbrunn für das Jahr 2020 und darüber hinaus.

Als Programm-Highlights erleben Sie unter anderem den großen Walzer aus der Fledermaus, die Schnellpolka "Ohne Sorgen", "Ich lade gern mir Gäste ein", der "Csárdás" der Rosalinde, das "Chiantilied", "Freunde, das Leben ist lebenswert", die "Caprifischer", "Wien, Wien nur du allein", Melodien aus der Fledermaus, dem Zarewitsch und der Maske in Blau. Walzer und Polkas von Strauß & Co, der Csárdás von Monti und vieles mehr.

Große Musik und große Gefühle, viel Spaß und natürlich wieder ein Happy End!

 

Dafür garantieren das 12-köpfige Salzburger Ballorchester und die vier tollen Gesangssolisten Sieglinde Zehetbauer-Sopran, Erika Gacevice-Mezzosopran, Harald Wurmsdobler-'Tenor und Mantas Gacevicius-Bariton.


Anlässlich eines Neujahrskonzerts auf dem Salzburger Rathausplatz haben ca. 20.000 Besucher das Salzburger Ballorchester bejubelt.

 

  


Samstag, 18. Januar 2020, 19:30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

 

Wellbrüder aus'm Biermoos

 

 

Musikkabarett:

"Vom bayerischen Paradies"

 

Christoph und Michael Well (Biermösl Blosn) haben mit ihrem Bruder Karl Well (Guglhupfa) die neue Formation "Wellbrüder aus'm Biermoos" gegründet. Die drei Sprosse der Großfamilie Well nehmen in bewährter Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und des Rests der Welt aufs Korn.

Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird der Darm des Ministerpräsidenten gespiegelt, die Situation unserer Milchbauern ausgemolken, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen "da oben" gehörig den Marsch, ohne dabei die "da unten" zu verschonen. 


 

Samstag, 1. Februar 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Rolf Miller

 

Kabarett der Spitzenklasse:

"OBACHT MILLER" -

SE RETURN OF SE NORMAL ONE

 

Programm:

 

Hier ist der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer und bleibt genauso anders: Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. "Me, myself and I!" - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht:

 

OBACHT MILLER - das neue Programm von Rolf Miller.


Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken ... Ball flach halten, kein Problem ... ganz ruhig, alles schlimmer äh ... wie sich's gehört..." wie immer weiß Miller nicht, was er sagt und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme? Eben! Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.


Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: Garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings. Lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte.


Freitag, 17. April 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Max Uthoff

 

 

Kabarett: "Moskauer Hunde"

 

Programm:

 

Die titelgebenden "Moskauer Hunde" - zu hunderten herumstreunde Vierbeiner, die sich von ihren einstigen Herrchen emanzipiert haben - tauchen nur im Epilog auf. Eines der vielen Sinnbilder des Programms, das genauso gut "Regalmeterweise Katzenfutter" oder "Vom Irrsinn lackierter Stoßstangen" hätte heißen können. Es ist kein Programm der schnellen Pointen, aber eben auch kein Programm der kurzlebigen Belustigungen. Max Uthoff versucht sich an einer nachdenklichen und unterhaltsamen Zeitdiagnose - die ihm in weiten Teilen des Programms gelingt.

"Dass die Welt zusammenrückt", das war doch das Versprechen der neuen Medien - oder ?

Manchmal klappt's auch. Manchmal klappt's, wenn Sie sich zum Beispiel ins Netz begeben auf der Suche nach Ihrer eigenen Meinung. Und dann chatten Sie mit einem 23-jährigen Studenten aus Nordkorea und dann schreibt der Ihnen, dass er fest davon überzeugt ist, dass Merkel diese Flüchtlinge absichtlich ins Land geholt hat, im Auftrag der Amerikaner, um Deutschland dem Untergang entgegenzubringen. Und wenn dann einer 8.700 Kilometer weit genauso ein borniertes Arschloch ist, wie der Typ im zweiten Stock, dann wächst die Welt ein ganz kleines Stück zusammen.

 


Freitag, 22. Mai 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Django Asül

 

 

Kabarett: "Offenes Visier"

 

Programm:

 

Kaum ist das Visier offen, hat Django Asül urplötzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Raus aus der Filterblase, rein in den Weitwinkel. Und vor allem: Raus in die weite Welt. Django Asül treibt sich herum von Marseille über Malta bis in den Nahen Osten. Und schon hagelt es Erkenntnisse auf die drängendsten Fragen: Wieso ist Malta das ideale EU-Land? Ist der Klimawandel eine Gefahr oder doch eher die Lösung wofür auch immer? Oder gilt das eher für die Digitalisierung? Und: Ist der Einzelne in der Gesellschaft tatsächlich ersetzlich oder eher entsetzlich? Denn mit offenem Visier sieht man nicht so sehr sich selbst, aber umso mehr andere und anderes. Ganz gegen den Trend ignoriert Django Asül die Selbstoptimierung und setzt auf Fremdoptimierung. Dabei lernt er vor allem Verständnis und Verständigung und wird so zum Mediator zwischen den Fronten. - Wie das alles funktioniert? Ganz einfach: Django zahlt sich selber ein Grundeinkommen - und ist damit seiner Zeit weit voraus. Diese Programm ist daher ein Muss für alle, die den Weitblick nach innen und nach außen haben.


 


Freitag, 19. Juni 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Martin Frank

 

 

Kabarett der Spitzenklasse:

"Es kommt wie's kommt!"

 

Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Debütprogramm "Alles ein bisschen anders" präsentiert Martin Frank, der 25-jährige Shootingstar (BR) der bayerischen Kabarettszene sein neues Soloprogramm  "Es kommt wie's kommt". Und zwar so frech wie direkt, so bodenständig wie musikalisch und extrem lustig. Oder kurz: Martineske Comedy gespickt mit tollen Opernarien.


Der Bayerische Rundfunk bezeichnet den in Niederbayern aufgewachsenen Martin Frank als "unbandige Rampensau", die Süddeutsche Zeitung als "großes Nachwuchstalent". Kein Wunder, dass Monika Gruber in seit 2015 regelmäßig als "Zivi" zur Verstärkung auf die Bühne holt.


Aber er kann's auch allein: Bühne, Mikrofon, eine ausgebildete Stimme, eine große Leidenschaft für klassische Musik, mehr braucht der in Niederbayern geborene Komiker nicht um seine Zuschauer köstlich zu unterhalten. Also ein bisschen Publikum wäre schon auch noch schön. "Es kommt dann eh wie's kommt und was nicht kommt, braucht's auch nicht!" meint Martin und los geht's, mitten aus dem Leben gegriffen, ein bisschen autobiografisch mit kritischem Blick auf die derzeitige Gesellschaft.


Da hat sicher der junge Martin schon so manches Mal überlegt, ob er sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Straße trauen darf? Wie geht so eine Karriere dann weiter, wenn schleimtechnisch nicht mit Schnecken mithalten kann? "Wurscht sei dir nichts, egal doch vieles". Dieser Satz aus einem Glückskeks hat ihm schon oft den Tag gerettet und diesen will er auch seinen Gästen mit auf den Weg geben.


Zum Glück haben einige Musikhochschulen seine Bewerbung abgelehnt. So bleibt er den großen Opernhäusern fern und beansprucht die Ohren seiner Zuhörer in den Kleinkunstbühnen.

 


 Programm im Herbst 2020

 


 

Mittwoch, 23.09.2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Luise Kinseher

 

Foto: Martina Bogdhan

 

Kabarett: "MAMMA MIA BAVARIA"

 "Wer mit Bayern klar kommt, kann auch Europa!

 

Das neue Kabarettprogramm von Luise Kinseher beschäftigt sich mit einer Frage von globalem Ausmaß: Welche Bedeutung hat Bayern vom Weltraum aus betrachtet? Und welche Bedeutung hat das für die Welt? Bayern passt gerade mal auf einen moosgrünen Bierdeckel, der bei Google Earth schon mit drei Klicks im tiefen Einheitsblau des Planeten verschwindet. Die Bayern selbst sind dabei nichts weiter als ein exorbitant kleiner Teil des parasitären Menschbefalls unter dem die Erde seit 15 Millionen Jahren leidet und man müsste schon in ein Mikroskop von immensem Ausmaß blicken, um irgendetwas anderes dabei zu entdecken.

 

Luise Kinseher, bekannt als Mama Bavaria vom Nockherberg, kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat sich für ihr aktuelles Kabarettsolo in ein weit entferntes, extraterrestrisches Observatorium inmitten ihres großen Herzens zurückgezogen und das mal an und für sich global betrachtet: Wie wirkt sich das bayerische Mantra "Mia san mia" eigentlich auf eine Schafherde in Neuseeland aus? Stimmt es wirklich, dass bei jeder bayerischen Fahnenweihe im indischen Ozean ein Matrose stirbt? Und ist es wahr, dass in China eher ein Sack Reis umfällt, als dass ein Franke einen Maßkrug ext? Kommt der Islam aus der Yucca-Palme oder fürchten wir uns vor Hirngespinsten? Hat sich deshalb der Bayer seine "Heimat" nur ausgedacht? Wie denkt die letzte Nonne Bayerns darüber und was hat die Schützenliesel damit zu tun?

 

Mamma Mia Bavaria! Heimat ist da, wo es besonders weh tut!

 

 


 

Samstag, 3. Oktober 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Dreiviertelblut

 

 

Konzert: "Diskothek Maria Elend"

 

Diskothek "Maria Elend" bedeutet: Die Liebe zu echter, handgemachter Musik inmitten des Strudels, und der bezaubernde Widerspruch, ausgerechnet im lebensfrohen Feiern Spiritualität, Demut, Empathie und Hoffnung empfinden zu können.

Programm:

 

Kurios-krude Geschichten über das Leben, den Tod und alles, was dazwischen liegt, sind die Spezialität von Dreiviertelblut - und natürlich, Sie musikalisch und poetisch zu beflügeln.

Die sieben  Musiker zeigen das philosophische Spiegelbild ihrer Stimmung im Jahr 2019 und laden dazu ein in die Diskothek Maria Elend. Der Titel ist ein tragikomisches Brennglas: Er klingt nostalgisch, ein bisschen unzeigtgemäß und meint doch den Geist unserer Zeit, das, was sie ausmacht und das, was ihr fehlt.

 

Elf Geschichten, elf Stücke voller Ehrlichkeit.

 


 

Freitag, 09. Oktober 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

Lizzy Aumeier

 

 

Kabarett: "Wie jetzt?"

 Programm:

 

WIE JETZT...? heißt das neue Programm der preisgekrönten Kabarettistin Lizzy Aumeier. Sie ist Trägerin des Deutschen Kabarettpreises 2010 und des Bayerischen Kabarettpreises 2012.

Wieder einmal dreht sich alles um denallgemeinen Wahnsinn der Welt, insbesondere der unseren! Die Politik bekommen bei Lizzy Aumeiers Programmen einen immer höheren Stellenwert und natürlich gehörig Kritik ab. Alles ist im Wechsel! Nicht zuletzt sie selber! So wird in bewährter und liebgewonnener Manier ... (warum heißt das eigentlich nicht "Fraunier") ... das Leben durchleuchtet und hinterfragt. - Wie jetzt...? Wo bleibt die Musik? Natürlich nicht auf der Strecke. Zusammen mit der phantastischen Svetlana Klimova an der Violine und am Klavier, Lizzy Aumeier am Kontrabass, wird es wieder ein Crossover durch die Genres geben. Lassen Sie sich überraschen!

 


 

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

 

Cubaboarische Tradicional

 

 

"Cubaboarische Tradicional" - Eine musikalische Reise nach Kuba

 

Fünf Musiker, Freunde und Mitberünder der bekannten Kultband "Die Cubaboarischen" setzen ihre Tradition in neuer Besetzung als "Cubaboarische Tradicional" fort.

 

Musikalisch in beiden Kulturen zu Hause bringen die Weltmusiker Andreas Meixner, Michael Mayer, Hans Förg, Sepp Rottmayr und Markus Wallner auf einzigartige und bewährte Weise Rhythmus und Lebensfreude pur auf die Bühne. Sänger Hans Leiter und Omar Belmonte, Latin-Percussionist der Spitzenklasse, komplettieren die einzigartige Musikgruppe.

Gekonnt vereinen die sieben Männer die traditionsreichen alpenländischen und kubanisch-lateinamerikanischen Klangwelten auf wunderbare Art. Tuba und Tres cubano, Che Guevara und Jennerwein, Karibik und Tegernsee, Boarischer und Cha Cha Cha, Landler und Son. Dazu der kräftige Hauch von Rum, Zigarren und Lederhosen.

Die Musik lädt ein zum Träumen, Lachen und Tanzen. Sie Sing- und Spielfreude der Musiker, der stimmige fließende Wechsel zwischen den Rhythmen und zahlreichen Instrumenten auf der Bühne ist einfach mitreißend.

Lassen Sie sich mitnehmen auf diese herrlich und unvergessliche musikalische Reise.

Auf geht's! "Heit gibt's a Rehragout"!

 

 


 

Sonntag, 22. November 2020, 19:30 Uhr

Einlass: 19:00 Uhr

Pasadene Roof Orchestra

 


50-Jahre-Jubiläum-Tournee

 

Das legendäre Pasadena Roof Orchestra feiert 2019 sein 50-jähriges Jubiläum. Seit dem ersten Konzert im Jahre 1970 hat dieses wunderbare in England beheimatete Swingorchester umjubelte Welttournee gespielt und wurde, ganz britisch, auf von der Queen höchst persönlich eingeladen. Das klassische Repertoire der 20er und 30er Jahre wird weltweit von keinem Ensemble so authentisch und geschmackvoll dargeboten. Wenn die elf Musiker die Bühne betreten, egal in welchem Konzertsaal auf dem Globus, lautet das Motto: "It's Swing Time".


Das Orchester präsentiert ein unschlagbares Live-Konzert in Theatern in ganz Europa mit Liedern von George Gershwin, Cole Porter, Irving Berlin und Orchestrierungen von Duke Ellington, Ray Noble, Fletcher Henderson, Fred Astaire, Bing Crosby und Al Bowlly.

Ein Kritiker bezeichnete die Auffühung mit "Unschlagbar, reiner Champagner!"

 


 

 

Freitag, 11. Dezember 2020, 19:30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

 

Couplet-AG

 

 

 

 Musikkabarett:

"DAS BESTE - 25 Jahre Couplet-AG"

 Die Couplet-ArterhaltungsGesellschaft

 

Volkssänger, Komiker, Varieté und Kabarett, Brettl-Lieder und Couplets bevölkerten um die Jahrhundertwende die Wirtshäuser und Bühnen von München, Berlin und Wien. Musikalische Kommentare zum Zeitgeschehen standen dort ungebrochen neben ungehemmter Belustigung. Die große Politik diente ebenso als Zielscheibe wie der kleinbürgerliche Alltag. Namen wie Papa Geis, Weiß Ferdl und Karl Valentin erinnern an diese Blütezeit des Couplets. Volksnahe Unterhaltung auf hohem künstlerischen Niveau.

 

Längst vergangen schien dieses Kapitel bayerischer Kulturgeschichte, bis im Jahr 1993 "Die Couplet-ArterhaltungsGesellschaft" (kurz: Die Couplet-AG) die totgesagte Tradition der Münchner Volkssänger wieder aufgriff und die Liedform des Couplets mit neuem Leben erfüllte.

Mit ihrer unverwechselbaren Art gelang es der Couplet-AG diese musikalisch-kulturelle Nische in der süddeutschen Kabarettlandschaft neu zu besetzen. Ihr Markenzeichen: Pointierte Kabarettszenen im rasanten Wechsel mit spritzigen Gesangseinlagen. Die bissig-satirischen Texte von Jürgen Kirner zusammen mit den kraftvollen, eingängigen Melodien von Bernhard Gruber bilden dabei das ideale Transportmittel für zeitkritische Hinterfotzigkeiten. Nicht selten merkt der Lacher erst hinterher, dass er sich selbst belacht hat.

 

Schon seit Jahren zählt die Couplet-AG zu den bekanntesten und erfolgreichsten Musikkabarettgruppen Süddeutschlands, ausgezeichnet u. a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Bayerischen Poetentaler und dem Dialektpreis Bayern.

 

Viele ihrer Lieder haben sich zu "Klassikern" der bayerischen Musikszene entwickelt: "Geh peitsch mi", "A Glaserl Eigenurin", "An Dampfstrahler" oder die bayerische Fassung von Otto Reutters "Nehman S' an Alten" werden landauf und -ab begeistert gespielt und gesungen.

 

Die Volkssängerszene in Bayern erlebt derzeit eine neue Blütezeit - eine Entwicklung an der die Couplet-AG nicht unwesentlich beteiligt ist. Auch die von Jürgen Kirner im Jahr 2012 ins Leben gerufene Sendung "Brettl-Spitzen" im Bayerischen Fernsehen leistet dazu einen sehr großen Beitrag. Weit über 2.000 Auftritte der Couplet-AG zeigen, dass die Tradition der Münchner Volkssänger würdig weiterentwickelt und eine Epoche der bayerischen Kulturgeschichte erfolgreich der Vergessenheit entrissen werden konnte.